Wie komme ich an Geld? Meine 10 Glaubenssätze zu Geld

Glaubenssätze Geld

Hui, dieser Artikel wird diesmal sehr persönlich. Denn mit meinen 10 Glaubenssätze zu Geld gebe ich Dir eine gefährliche Waffe in die Hand. Nutze sie weise. Aber zuvor eine kleine Geschichte:

Endlich kommt Dein Ziel in Sichtweite. Dafür hast Du in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Eine lange und mühevolle Zeit. Deine Gedanken schweifen zurück. Du musstest Dich komplett reinarbeiten in das neue Thema. Da gab es Hürden, die sich Dir in den Weg stellten. Du hast sie überwunden! Bist dadurch gewachsen! Und was hast Du alles dadurch gelernt? All das bleibt Dir für immer. Aber jetzt gibt es nur den Moment. Nur das Jetzt! Du bist Deinem Ziel schon so nahe. Doch was ist das?

Am Rande des Weges liegt eine kleine, dunkle Höhle. Dort drinnen wohnt ER. Du kennst ihn, denn ER hat Dir schon oft „in die Suppe gespuckt“. ER geht dabei immer gleich vor.

Du erinnerst Dich noch an das letzte Mal: Du ranntest gerade auf die Ziellinie zu. Plötzlich dieser Schmerz in der Wade! Und schwupps – lagst Du auf dem Boden. So kurz vor dem Ziel. Enttäuschung!

Aber diesmal bist Du vorbereitet. Du weißt wie ER denkt. Und da ist auch schon sein üblicher Angriff. ER setzt zum Sprung an. Doch du bemerkst es rechtzeitig und springst nach links. Was jetzt noch folgt ist ein Geräusch. Das schönste Geräusch auf der Welt. Das Geräusch als ER auf dem Boden aufplatscht. Nur noch eines kann sicher besser anfühlen. Und dieser Glückshormone fluten Deinen Körper, als Du wenige Momente später Dein Ziel erreichst.

 

Nenn mich ruhig einen Spinner oder Esoteriker! Das ist für mich absolut okay. Was Du über mich denkst ist nicht wichtig. Aber was Du über Geld denkst, das bestimmt Dein Leben. Liegst Du nachts wach und denkst: „Wie komme ich an Geld?“ Die Antwort findest Du in Dir! Sie lauert in Deiner tiefen, dunklen Höhle.

Geld ist genau wie Liebe. Naja, okay … nicht ganz genauso 🙂 Aber beide haben etwas gemeinsam. Und davon erzähle ich Dir heute mehr.

Warum schreibe ich heute über Geld? Geld ist für manche im Spiel des Lebens das vermeintliche Ziele. Für Andere ist es ein Mittel zum Zweck. Und manche verdammen es. So ist das. Jeder trifft seine Wahl. Und setzt sich damit seine Spielräume.

Deshalb ist es mir heute wichtig, dass Du Dir Deine Glaubenssätzen zum Thema Geld bewusst machst. Und wie könnte ich Dich dazu inspirieren?

Ich schreibe über meine Glaubenssätze. Lies sie Dir durch! Nickst Du innerlich dazu? Dann hast Du einen für Dich passenden Glaubenssatz gefunden.

Und gehst Du in Widerstand zu meinen Glaubenssätzen? Dann horche mal tiefer in Dich hinein.

Denn dort drinnen, in Deiner tief verborgenen dunklen Höhle schlummern unentdeckte Glaubenssätze und warten.

Warten auf den richtig unpassenden Augenblick, um herauszuspringen.

Sie werden Dir ins Bein beißen, wenn Du gerade dem Erfolg mit offen Armen entgegen läufst.

Und ohne zu wissen, was das eben für ein Stechen im Bein war, liegst Du auf der Nase.

Schon wieder!

Warum sind Glaubenssätze so einflussreich?

Glaubenssätze steuern uns und unser Verhalten. Und zwar viel stärker als uns lieb ist und wir überhaupt wahrnehmen. Ich stimme Henri Ford zu, als er sagte:

Ob Du glaubst, Du schaffst es oder nicht. Du wirst damit Recht behalten.

Hier also nun meine Glaubenssätze zu Geld , mein Wohlstands-Tao, mein Reichstums-Credo:

#1 Das liebevolle Universum

Ich glaube daran, dass das Universum mir wohlgesonnen ist. Dass Gott es mit mir gut meint. Dass das Glück mir hold ist. Du kannst die für Dich passenden Worte einsetzen.

Alles im Universum hilft mir auf meinem Weg.

Ich bin gesegnet! Und Du bist es auch!

Blöderweise erlaube ich mir in dunklen Momenten selber nicht, das zu sehen. Aber mit zeitlichem Abstand konnte ich die schicksalhaftesten Momente als meine größten Lehrmeister wertschätzen.

Dieses Urvertrauen ist die Grundlagen, das Fundament für alle meine Überzeugungen. Sei es für Geld, Gesundheit oder Liebe.

#2 Es ist genügend Geld vorhanden – ab in den Geldfluss

Ich glaube daran, dass es genügend Geld auf der Welt gibt. Und an Geld gib es auch keinen Mangel.

Denn die Notenbanken können jederzeit neues Geld drucken. Das war früher mal anders. Als Papiergeld noch nach dem Goldstandard bemessen wurde, musste eine entsprechende Menge Gold dafür eingelagert werden. Doch spätestens seit den 1970er Jahren gilt das größtenteils nicht mehr.

Heute steht Geld für Vertrauen. Für Vertrauen, dass ich einen gewissen Gegenwert erhalten werde.

Ich stelle mir die Geldströme wie Flüsse vor. Unaufhörlich fließt Geld von A nach B. Manche Geld-Flüsse sind wie reißende Ströme von der Gewalt eines Niagara-Falles, andere gleichen eher einem Rinnsal. So viel zur Frage: „Wie komme ich an Geld?“

3# Das Spice Geld muss fließen

Ruderer_rechtsIn stehendem Wasser vermehren sich Bakterien und Moos setzt sich ab. So sehe ich das auch mit Geld.

Geld will fließen, Geld will genutzt werden, Geld will herumgereicht werden, Geld will einem Zweck dienen. Und ich glaube, Geld hat auch Vorlieben. Es kommt zu Menschen, die es wertschätzen. Die ihm eine Bedeutung beimessen. Die damit etwas bewegen wollen.

Geld will nicht in einem Tresor herumliegen. Geld will nicht auf der hohen Kante liegen. Und das verstehe ich. Auf einer hohen Kante zu liegen stelle ich mir ganz schön unbequem vor. 🙂

4# Geld ist ein Tauschmittel für Erfahrungen

Wofür nutzen Menschen das Geld?

Für Erfahrungen! Kaufe ich mir ein neues Handy, dann habe ich verschiedene Erfahrungen dabei. Die Vorfreude, die Freude über den Besitz und auch den Ärger, wenn es irgendwann kaputt geht.

Das sind alles Erfahrungen.

Anderes Beispiel:

Ich kaufe für meine Kinder Geschenke. Sie werden damit ihre Erfahrungen machen. Und insgeheim hoffe ich, an diesen Erfahrungen teilhaben zu dürfen.

Gottseidank kann man auch ohne Geld Erfahrungen machen. Ein Besuch im Wald zum Beispiel.

#5 Geld ist Feedback über den Nutzen, den Du Anderen bringst

Banker_rechtsWarum zahlen Arbeitgeber Geld an Ihre Mitarbeiter? Weil diese in irgendetwas gut sind. Weil sie Fähigkeiten haben, die der Firma nützen.

Warum zahlen Kunden für Produkte oder Dienstleistungen? Weil es Ihnen einen Nutzen bringt. (Außer sie wurden übers Ohr gehauen)

Der Effekt Deiner Arbeit wird Dir entlohnt.

Deshalb sehe ich in Geld nur einen Feedback-Mechanismus.

#6 Geld ist Feedback über die eigene Energie

Ich glaube, dass meine Energie sich im Geldzufluss spiegelt. Wie kann ich jemandem einen Nutzen bringen, wenn meine Laune dauerhaft im Keller ist.

Mitmenschen und natürlich auch Kunden spüren es, wie viel Herzblut in eine Sache geflossen ist.

#7 Geld macht nicht glücklich – Das ist Deine Aufgabe

Den Spruch kennst Du sicherlich auch: Geld macht nicht glücklich. Und das stimmt!

Aber es ist nicht schlimm, denn es macht auch nicht unglücklich. Geld an sich ist nämlich neutral. Und ganz bestimmt ist es nicht seine Aufgabe, glücklich zu machen. Für meine Glücksgefühle bin nämlich ich selber zuständig.

8# Geld ist wie ein Vergrößerungsglas

Noch ein Spruch dem ich gerne widerspreche: „Geld verdirbt den Charakter!“ Das sehe ich nicht so.

Vielmehr wirkt Geld wie ein Vergrößerungsglas. Es vergrößert den Charakter. Ein Gutmensch kann mit viel Geld viel Gutes bewegen. Ein Machtmensch wird es für seine Zwecke einsetzen. Vermutlich nicht unbedingt zum Allgemeinwohl.

9# Zwanghafte Bedürftigkeit schneidet den Fluss ab

Klempner_rechtsEin großes Ziel vor Augen zu haben und danach streben kann nicht falsch sein. Das meíne ich auch nicht. Aber ich glaube an das Gesetz der Anziehung. Und um ein Geldmagnet zu werden, muss ich wie einer denken können. Dann muss ich auch glückliche und fröhliche Gedanken übers Geld denken.

Drehen sich meine Gedanken aber um Armut und Not, kann ich nicht zum Geld-Magnet werden.

Das ist wie beim Flirten. Nichts lässt einen Mann so schnell unattraktiv auf Frauen wirken, als wenn ihm die Begierde förmlich aus den Augen quillt.

10# So viel Geld, wie nötig

Jetzt kommt mein besonderer Liebling…

Das Universum sorgt dafür, dass ich genügend Geld erhalte. Genug, um meine Aufgabe hier zu erfüllen. Also wenn ich mehr Geld vom Universum haben möchte, dann muss ich mir noch größere Aufgaben zulegen.

zum Ende

Diesen sehr persönlichen Artikel widme ich verdienterweise 2 lieben Bloggern. Zum einen ist da Petra Schwehm, die mich mit Ihrer Blogparade „Glaubenssätze zu Geld“ inspiriert hat. Ursprünglich hatte ich dieses Thema für später in meinem Redaktionsplan.

Und zum anderen Gordon Schönwälder von Podcast-Helden. Seine Inspirationen zum Thema aktive Sprache und Storytelling habe ich direkt einfließen lassen. Eine Hymne auf Euch!

Ich freue mich über jeden Kommentar, jeden Like und Share,

david_signatur

 

 

P.S.: Spiel Dein Spiel

In den Flow kommen – auch bei lästigen Aufgaben
Keine Angst mehr – Zeig Dich wie Du bist

Wie komme ich an Geld - Zusammenfassung

  1. Vertraue dem Universum
  2. Es ist genug Geld da
  3. Lass das Geld fließen
  4. Sammel und genieße die Erfahrungen
  5. Sei ein Geschenk für die Welt
  6. Geld ist (nur) Feedback
  7. Kümmere Dich selber um Deine Glücksgefühle
  8. kultiviere Deinen Charakter – dann kannst Du der Vergrößerung durch Geld gelassen entgegen sehen
  9. Meide zwanghafte Bedüftigkeit
  10. Setze Dir große Visionen – dann zahl das Universum mit Scheck statt mit Kleingeld.

Ooh, der Artikel ist ja schon zu Ende!
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14 Kommentare, sei der nächste!

  1. Lieber David,

    WOW, dieser Artikel, deine Glaubenssätze und wie du uns alles nahebringst, begeistern mich sehr.

    Ganz besonders haben mir „Wohlstands-Tao“ und „Reichtums-Credo“ gefallen. Wenn ich darf übernehme ich diese tollen Worte in Zukunft für mich. Diese sind noch viel schöner als „Glaubenssätze zu Geld“.

    Deine Thesen sind in etwa auch meine. Ich habe sie nur bis jetzt noch nicht so schön zusammen geschrieben.

    Danke für diese tollen und sehr sympathischen Anregungen.

    In lak e’ech (ich bin ein anderes Du)
    (die Maya-)Traudl

  2. Das erinnert mich an Napoleon Hill: Think and grow rich. (Ein erstaunlich esoterischer Finanzratgeber). Man muss nur erst die Erfahrung machen, in den Fluss zu steigen und mitschwimmen, dann erst weiß man, ob es stimmt. Deswegen finde ich den zweiten Kommentar von Tanja besonders ermutigend.
    Es gibt so etwas, wie ein Armutsbewußtsein. Das muss man ablegen.
    Ich glaube, wenn man deine Glaubenssätze verinnerlicht, könnte das klappen. Die sind sehr motivierend geschrieben.

  3. Lieber David,

    toll geschrieben, eine schöne Essenz !
    Nachdem ich jahrelang selbst in sehr negativen Glaubenssätzen bezüglich Geld festgesteckt bin, habe ich mir langsam eine ganz ähnliche Überzeugung erarbeitet. Und siehe da: es läuft !
    „Geld muss fliessen“ liegt mir besonders am Herzen, daher unterstütze ich dauerhaft ein soziales Projekt. Das Geld, das ich gerne auf den Weg bringe, kommt auch gerne zu mir zurück 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

  4. Hallo lieber David,

    zunächst mal möchte ich dir ein Feedback zur Einleitung deines Artikels geben: SEEEHR spannend geschrieben – ich habe total mitgefiebert und war emotional gefesselt.

    Und dann liebe ich deinen Titel und deine 10 Tipps und stimme dir bei allen zu. Bei Nummer 10 hatte ich einen Aha-Moment: Setze dir größere Aufgaben! Danke, das lasse ich gerne noch tiefer in mich einsickern 🙂

    Herzlichen Dank für deine Teilnahme an der Blogparade!

    Alles Liebe,
    Petra

    1. Liebe Petra, danke für Dein Feedback. Ich werde wohl öfter mal mit Geschichten arbeiten. Und ich möchte Dir für Deine Blogparade danken.

      Ganz liebe Grüße, David

  5. Lieber David!
    10 treffende Punkte! zu Punkt #2 würde ich noch gerne ergänzen „es ist immer genug da“ – es auch von einer anderen Ebene aus zu sehen – es ist immer für dich gesorgt, klingt sehr pathetisch – hat mich in eine unendliche Dankbarkeit gebracht, sodass alles zu fließen begann! Danken, für das WAS ist! …. so entsteht kein Gefühl des Mangels und „es darf fließen“
    Herzliche Grüße, Katharina

    1. Liebe Katharina,
      ja, diese von Dir beschriebene Dankbarkeit beschreibt es sehr gut. Und mir geht es da genauso wie Dir. Das Gefühl des Mangels erzeugt nur mehr Mangel. Dankbarkeit ist ein wunderbares Hilfsmittel dagegen.

      Danke für Deine Ergänzung und liebe Grüße,
      David

  6. Hallo David,

    zu allererst: Vielen Dank für die lobende Erwähnung meines Artikels – das macht mich sehr stolz und es bedeutet mir eine Menge.
    Das Thema Geld ist immer ein sehr kontrovers diskutiertes und ich bin froh, deine Sicht der Dinge zu sehen.
    Ich springe ganz besonders beim ersten Punkt an: Vertraue dem Universum. Zwar würde ich es nicht als „Universum“ bezeichnen, aber im Endeffekt trifft es den Nagel auf dem Kopf. „Vertraue deiner Leidenschaft“ würde ich es nennen. Ich war als Coach erstaunlich erfolglos und das lag daran, dass diese Nische nicht zu hundert Prozent zu mir passte. Eine andere passte besser und seitdem fließt nicht nur mehr Energie, sondern auch das Geld ein wenig besser.

    Ganz egal, ob es das Universum ist, ein Gott oder einfach nur das Glauben an seine Leidenschaft…das ist das, was den Erfolg bringt.

    Vielen Dank für diesen Artikel!!!

    Bis dahin,

    Gordon

    1. Hallo Gordon, genau so ist es. Jeder braucht sein individuelles „Wording“. Ich hätte auch Intuition schreiben können, Schicksal, Alles-was-ist und so weiter. Für mich trifft es „Universum“ am Besten, denn es verdeutlicht dass alles zusammenhängt. Und ich bin Teil davon.
      Und bei positivem Feedback werde ich auch mehr Geschichten nutzen. Es hat mir Spaß gemacht.
      Ciao, David

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